Je früher, desto besser

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Alzheimer-Früherkennung – wie sinnvoll ist sie?

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Je früher eine Krankheit erkannt wird, umso besser kann man sie in der Regel heilen oder zumindest ihren Verlauf verlangsamen. Ein Grund, warum jeder regelmäßig den Zahnarzt besuchen und ab einem bestimmten Alter zur Krebsvorsorge gehen sollte. Gegen Alzheimer gibt es keine wirksamen Medikamente. Könnte Früherkennung trotzdem ein Schlüssel zum Erfolg sein?

Verfahren, um die Verursacher von Alzheimer, Beta-Amyloide und Tau-Proteine, im Gehirn nachzuweisen gibt es bereits. Wie genau funktionieren diese?

 

Viele Menschen haben Beta-Amyloide und Tau-Proteine in ihrem Gehirn, zeigen aber keine Symptome von Alzheimer oder werden die Erkrankung nie bekommen. Wie genau können also Vorhersagen der Früherkennung sein?

 

Wie viel Sinn ergibt eine Früherkennung von Alzheimer aktuell? Sollte eine entsprechende Untersuchung bei jedem vorgenommen werden?

 

Dr. Johannes Levin beschäftigt sich mit Menschen, die an dem seltenen „Familiären Alzheimer“ erkrankt sind. Aufgrund der genetischen Vererbung dieser Form von Alzheimer weiß man schon früh, dass die betroffenen Personen erkranken werden. Selbst, wenn sie noch keine Symptome zeigen. Welche Rolle spielen diese Menschen für die Alzheimerforschung?

 

Sollte es also in Zukunft ein Medikament gegen Alzheimer geben, wird die Früherkennung von Alzheimer immer wichtiger werden. Zukünftig wäre auch die Entwicklung neuer Verfahren denkbar, wie die Früherkennung von Alzheimer mittels Blutproben.

Aber ist eine Früherkennung von Alzheimer nur sinnvoll, um gegebenenfalls eine Therapie mit Medikamenten zu beginnen?

 

Wie bei anderen Krankheiten geht es also auch bei Alzheimer darum, möglichst bald entgegenzuwirken und einzugreifen – sei es nun mit Medikamenten oder einer Umstellung des Lebensstils als präventive Maßnahme.

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