Bild: Museum für Naturkunde Berlin

Live-Debatte: Nimmt der Mensch seine Evolution selbst in die Hand?

Die Live-Diskussion am 6. April in Berlin

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Die Geburt erster gentechnisch veränderter Babys im November 2018 löste einen Sturm der Entrüstung aus. Diese bezogen sich nicht nur darauf, dass die Experimente an menschlichen Embryonen schlicht nicht genehmigt waren. Sie zielte auch darauf ab, dass die Wirkungen und Nebenwirkungen solcher Keimbahneingriffe sogar vererbt werden und damit auch nachfolgende Generationen direkt betreffen. Deshalb gelten diese Eingriffe auch als erster Schritt, die menschliche Evolution zu steuern und sind wissenschaftlich, politisch und gesellschaftlich höchst umstritten.

Die gemeinsame Veranstaltung von „Die Debatte“  und dem Forschungsprojekt „Zukunft Mensch“ des Museums für Naturkunde Berlin greift die Folgefragen auf und diskutiert die Zukunft von Gentechnik in der Medizin.

Auf dem Podium zu Gast sind der Theologe und Vorsitzende des Deutschen Ethikrats Prof. Dr. Peter Dabrock und die Epigenetikerin Prof. Dr. Eva Winkler von der Universität Heidelberg. Moderiert wird die Veranstaltung von Christoph Koch (Stern) und Lisa Ruhfus (freie Wissenschaftsjournalistin).

An verschiedenen Hands-On-Stationen sind Besuchende im Anschluss eingeladen, verschiedene Perspektiven auf Keimbahneingriffe interaktiv zu erkunden.

Beginn der Veranstaltung ist 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Anmeldung erforderlich unter: https://bit.ly/2JdFJVd

Diskutieren Sie mit und verfolgen Sie die Debatte vor Ort oder im Livestream bei www.die-debatte.org.

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