Jetzt nachschauen – Online-Debatte: „Die Macht der Wörter – Wie Debatten unsere Welt verändern”

Die Live-Diskussion vom 18. März 2021

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Ganz gleich, ob Corona, Klimawandel, Diversität oder Migration: Zu vielen gesellschaftlichen Themen wird diskutiert und in den Debatten mitunter auch kontrovers gestritten. Nicht immer ist dabei die Grenze des Sagbaren eindeutig. Während von verschiedenen Seiten die Verrohung der Debatten beanstandet wird, berufen sich andere auf das im Grundgesetz verankerte Recht auf Meinungsfreiheit.

Solche Diskussionen führen dazu, dass der Zustand der Debattenkultur insgesamt zum Thema wird. Wie gehen wir bei unterschiedlichen Meinungen gesellschaftlich miteinander um? Hat sich der Umgang über die Zeit oder durch die Nutzung anderer Kanäle verändert oder nehmen wir die Debattenkultur nur anders war? Und wie können wir gemeinsam einen konstruktiven gesellschaftlichen Diskurs erreichen?

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Projekt Die Debatte von Wissenschaft im Dialog und der Technischen Universität Braunschweig beschäftigen sich im März gemeinsam mit diesen und weiteren Fragen. Dabei nähern sich beide Institutionen dem Thema aus verschiedenen Richtungen: Die Debatte arbeitet in Form von Artikeln, Interviews und Videos den Stand der Wissenschaft zu Themen wie Meinungsfreiheit”, Cancel Culture” und deren wissenschaftlichen Hintergründen auf und zeigt auf, wie sich eine Debattenkultur und mögliche Veränderungen daran erforschen lassen. Die DFG öffnet hingegen aus der Wissenschaft heraus den Diskurs um die Debattenkultur” und möchte damit einen Beitrag zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit Vermittlung” und Rezeption” von Wissenschaft leisten.

Zum Zustand der Debattenkultur fand am 18. März um 17 Uhr eine gemeinsame virtuelle Live-Diskussion unter dem Titel Die Macht der Wörter – Wie Debatten unsere Welt verändern” statt. Auf dem Podium diskutieren die DFG-Vizepräsidentin und Direktorin des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) Prof. Dr. Julika Griem, die Germanistin und Geschlechterforscherin Prof. Dr. Andrea Geier von der Universität Trier und der Netzwerkwissenschaftler und Experte für digitale Kommunikation Dr. Philipp Lorenz-Spreen vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Moderiert wird die Debatte von Christoph Koch (Stern) und Lisa Ruhfus (freie Wissenschaftsjournalistin). Die Veranstaltung kann hier nachgeschaut werden.

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