Jetzt zum Nachschauen: Die Online-Debatte zu Energiesicherheit

„Wenn kein russisches Gas mehr fließt: Wie gelingt eine sichere und nachhaltige Energieversorgung?“

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Der Krieg gegen die Ukraine macht deutlich, wie abhängig Deutschlands Energieversorgung ist. Rund 55 Prozent des in Deutschland verbrauchten Erdgases und rund ein Drittel des verbrauchten Erdöls stammen aus Russland – ein potentieller Lieferstopp von Öl und Gas würde sich erheblich auf die Energieversorgung in Deutschland auswirken. Die Politik ist daher um Lösungen bemüht, die die Energieversorgung in Deutschland unabhängiger und sicherer machen: Die Lieferungen von Flüssiggas oder die Laufzeitverlängerung von Kohlekraftwerken werden als mögliche Maßnahmen diskutiert. Mittel- und langfristig sollen erneuerbare Energien schneller ausgebaut werden, um so den Anteil fossiler Energieträger zu reduzieren – und eine klimafreundliche Energiewende voranzutreiben.

Die Debatte möchte die wissenschaftlichen Perspektiven auf die damit verbundenen Fragen einbringen und diskutieren: Welche Szenarien sind denkbar, um kurzfristig von russischen Importen und mittelfristig von fossilen Energieträgern unabhängig zu werden? Wie können neue Abhängigkeiten vermieden werden? Und wie gelangen wir schnell zu einem gesellschaftlich tragfähigen Konsens bei kontroversen Themen wie dem Bau von Stromtrassen?

Diese und weitere Fragen zu Deutschlands sicherer Energieversorgung stellte Die Debatte am 31. März in einer Online-Diskussion unter dem Titel „Wenn kein russisches Gas mehr fließt: Wie gelingt eine sichere und nachhaltige Energieversorgung?“. Es diskutierten die Energieexpertin Prof. Dr. Franziska Holz (DIW), die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Michèle Knodt (TU Darmstadt) und der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Moritz Kuhn (Universität Bonn). Christoph Koch (Stern) moderiertr die Veranstaltung.

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