Live-Debatte: Geoengineering – das Klima manipulieren?

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Wir würden gerne erfahren, was Sie persönlich über Geoengineering denken und wie Ihnen die-debatte.org gefällt. Nehmen Sie hier an unserer 5-minütigen, anonymen Umfrage teil. Die Antworten werden von der Abteilung für Kommunikations- und Medienwissenschaften der TU Braunschweig in einem begleitenden Forschungsprojekt ausgewertet.

Der Klimawandel schreitet immer weiter voran. Der jüngste Bericht des Weltklimarats (IPCC) warnt: Bereits wenn sich der Globus auch nur um durchschnittlich 1,5 Grad Celsius erwärmt, werden in Teilen der Erde unaufhaltsame Klimaveränderungen in Gang gesetzt. Was also tun? Neben herkömmlichen Methoden zur Verringerung des CO2-Ausstoßes wird auch über einen aktiven technischen Eingriff in das Klima diskutiert, das sogenannte Geoengineering.

Die Idee, das Klima künstlich zu manipulieren ist nicht neu. Doch wie weit ist die technische Entwicklung tatsächlich? Und ist es überhaupt ethisch vertretbar an unserem Klima zu experimentieren oder gibt es Grenzen für die Forschung?  Und welche Chancen und Risiken sind mit den einzelnen Methoden verbunden?

Diese und weitere Fragen rund um das Thema „Geoengineering – das Klima manipulieren?“ diskutierten Expertinnen und Experten bei “Die Debatte” am 28. November ab 18 Uhr im Spreepalais, Anna-Louisa-Karsch-Str. 2, 10178 Berlin.

Auf dem Podium zu Gast waren die Geographin Lili Fuhr von der Heinrich-Böll-Stiftung, der Ökonom Prof. Jan Christoph Minx, PhD vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change und der Physiker Prof. Dr. Andreas Oschlies vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. Christoph Koch (Stern) und Dr. Mai Thi Nguyen-Kim (freie Wissenschaftsjournalistin) moderierten die Veranstaltung.

 

Prof. Jan Christoph Minx, PhD

„Man sollte nicht auf das Potenziale einer einzelnen Option setzen, sondern verschiedene Technologien in einem Portfolioansatz ausbauen.“

Prof. Dr. Andreas Oschlies

„Ohne aktive CO2-Entnahme aus der Atmosphäre werden wir die versprochenen Klimaziele nicht mehr erreichen können.“

Lili Fuhr

„Geoengineering bedient den Glauben, wir könnten einer zutiefst politischen Krise mit technologischen Lösungen begegnen.“

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4 Kommentare

  • Stafl

    14.11.2018, 16:53 Uhr

    Sehr interessant! Es gibt brennende Fragen zu den bereits im Verborgenen stattfindenden massiven Eingriffen in das globale Klima und Wetter. Bereits jetzt ist die USA in der Lage, Stürme, Unwetter, Regen oder auch Dürre produzieren, und auf diese Weise auch einen Tarnkappen-Krieg zu führen. Mittels Absprühen von Aerosolen und sog. Chemtrails, die giftige Chemikalien enthalten, darunter auch Quecksilber und Aluminium, soll angeblich auf diese Weise die Sonneneinstrahlung vermindert werden. die Gefahr der massiven Gesundheitsschädigung der Menschen unter der Chemiedecke interessiert niemanden, genauso wenig wie die dadurch möglichen Auswirkungen auf das globale Wettergleichgewicht. Abgesehen davon, dass die ahnungslose Menschheit nicht informiert und gewarnt wird. Was ist die wahre Absicht hinter diesen Manipulationen?
    Hier zwei links, zu interessanten Beiträgen:
    https://vimeo.com/171936117
    https://www.youtube.com/watch?time_continue=62&v=l6JMEduylfA

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    • Redaktion Die Debatte

      16.11.2018, 13:57 Uhr

      Liebe/r Stafl,

      Die Injektion von Schwefelpartikeln in die Atmosphäre wird nach Darstellung der Experten ausschlißelich zur Reflektion des Sonnenlichts zur Begrenzung der Klimaerwärmung eingesetzt (https://www.die-debatte.org/geoengineering-sonne/). Auch auf mögliche Nebenwirkungen geht der Artikel ein.

      Zudem wäre es schön, wenn Sie für Thesen wie „Bereits jetzt ist die USA…“ und „Mittels Absprühen von Aerosolen und sog. Chemtrails…“ wissenschaftliche Belege anbringen.

      Ihr
      Die Debatte-Team

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  • Heidi

    27.11.2018, 20:58 Uhr

    https://www.die-debatte.org/geoengineering/#respond Live debate
    Bitte untersuchen Sie die Daten, Videos, und Satellitenphotos auf dieser Webseite https://tinyurl.com/oktwgrx; dort finden Sie Unterlagen, die klar zeigen, dass das Klima schon manipuliert wird.

    Es ist unumstritten, dass Wetter auf Bedarf gemacht werden kann, gemacht wurde (z.B.: Vietnam: ‘Operation Popeye’), und gemacht wird (z.B.: China Schneestuerme: https://tinyurl.com/y7eogg4a; weltweites ‘Cloud seeding’, und unter anderem, chemische Abkuehlung (die z.B., zu abnormalen Schneestuerme, Eisniederschlag, und frierendem Wasser bei ueber den jeweiligen Gefriertemperaturen fuehrt – mehr darueber, eingeschlossen Patente und Satellitenphotos finden Sie hier https://tinyurl.com/ybyl6v9c ).

    Es gibt auch zahlreiche Patente, fuer Solar Radiation Management via Aerosol Injektion in die Stratosphere (auch diese Patente sind auf der GeoengineeringWatch Seite leicht zu finden). Die in diesen Patenten zum Benutz genannten giftigen Aerosolpartikel (Aluminium, Barium, usw.) sind in Niederschlagmessungen weltweit zu finden (https://www.geoengineeringwatch.org/water-tests/).

    Zusaetlich werden Ionospheremodifikationen untersucht und angewendet, die u.a. die Wolkenformationen offensichtlich veraendern; auch dafuer liegen zahlreiche Satellitenfotos vor. Beispiele davon koennen Sie hier sehen: https://tinyurl.com/y936dggs.

    Was als ‘Kondensationsstreifen beschrieben wird, sind die offensichtlichsten Zeichen, dass Geoengineering angewandt wird. Die modernen Turbofan-Duesentriebwerke mit hohem Bypass (‘High bypass turbofan jet engines’) koennen unter normalen Umstaenden keine bemerkenswere Kondensation verursachen da die meiste Luft nicht durch das Triebwerk stroemt. Dieses Video macht das anschaulich: https://youtu.be/mRjmzy9XcaY .

    Auch ist es unmoeglich diese Duesentriebwerke waehrend des Fluges an- und abzuschalten (wie diese Videos zeigen: https://tinyurl.com/ydya72wq) wenn man den Flug sicher fortsetzen will. ‘Kondensationsstreifen’ sind hingegen klare Zeichen, des aktiven Klima Geoengineerings.

    Wir manipulieren mit diesen Programmen nicht nur das Wetter und die Ionosphere, sondern tragen zum Zusammenbruch unserer Bisphaere zu. Wir sehen taegliche Zeichen davon, aber die offizielle Erklaerung fuer sie erfolgt ohne die weitreichenden negativen Konsequenzen des vorsaetzlichen Climate Engineerings zu beruecksichtigen. Zahlreiche wissenschaftliche Berichte warnen uber die ‘moeglichen’ negative Effekte des Climate Enineerings; waehrend direkte Beobachtungen und Messungen in der wirklichen Welt diese Befuerchtungen bestaetigen.

    CO2-Emissionminderung alleine kann weitere, zunehment mehr katastophale Entwicklungen auf unserer Erde nicht vermindern oder abhalten. Dazu ist auch die Einstellung von versagenden Climate Engineering Programmen benoetigt. Und dazu muss vorerst die Durchfuehrung solcher Programme zugegeben werden. Ich hoffe, dass Ihre Debatte dazu beitragen wir, das zu erreichen. Ansonsten wird unsere Erde in naher Zukunft (innerhalb Jahren oder Jahrzehnten, nicht Jahrhunderten) unbewohnbar sein

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    • Redaktion Die Debatte

      29.11.2018, 15:16 Uhr

      Liebe Heidi,

      Es herrscht breiter wissenschaftlicher Konsens darüber, dass keine chemischen Stoffe in die Atmosphäre eingebracht werden, um gezielt das Klima zu verändern (http://iopscience.iop.org/…/1748-9326/11/8/084011/pdf). Kondensstreifen am Himmel können oft aufgrund von Feuchtigkeit nicht so schnell verdunsten. Höhenwinde verteilen sie zudem, was sogar zu geschlossenen Wolkenschichten führen kann (https://www.dwd.de/…/lexikon/Functions/glossar.html…).

      Ihr Die-Debatte-Team

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