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11 Fakten zur Kita- und Schulschließung

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf Kinder und Eltern aus?

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  • 1. In Deutschland gibt es insgesamt rund 8,3 Millionen Schülerinnen und Schüler, die aufgrund der Corona-Pandemie momentan nur sehr eingeschränkt in die Schule gehen können.
  • 2. Auch Kindertagesstätten, Kindergärten und Kinderläden sind von den Schließungen betroffen und damit weitere 3,6 Millionen Kinder, die mehrheitlich zu Hause betreut werden müssen.
  • 3. Grund der Schließungen sind die Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die die Schließungen ab Mitte März festgelegt haben. Zunächst galten die Bestimmungen nur bis nach den Osterferien, wurden aber seitdem immer wieder verlängert.
  • 4. Wichtig ist dabei: Die Schließungen und vereinzelte Öffnungen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland, denn Bildung ist in Deutschland weiterhin Ländersache.
  • 5. Ziel der Schließungen war es zu verhindern, dass sich Kinder und Jugendliche im Unterricht oder in der Kita anstecken. Dabei ist wissenschaftlich noch gar nicht geklärt, wie infektiös Kinder tatsächlich sind.
  • 6. Studien weisen allerdings darauf hin, dass – anders als beispielsweise bei einer Grippe – Kinder besonders selten an Covid-19 erkranken und auch seltener als Erwachsene dieses übertragen, gleichzeitig fehlt es allerdings noch an weiteren Daten.
  • 7. Vier medizinische Fachgesellschaften erklärten in einer Stellungnahme zuletzt, dass es vor allem bei jüngeren Kindern eine niedrigere Infektions- und Ansteckungsrate gebe und auch das Robert-Koch-Institut gibt an, dass Kinder deutlich seltener von der Erkrankung betroffen sind als Erwachsene und üblicherweise der Verlauf auch milder ist.
  • 8. Derweil werden die Kinder vor allem zu Hause unterrichtet. Erste Studien haben ergeben, dass dabei sich die Eltern sehr viel mehr Unterstützung von den Schulen wünschen.
  • 9. Das Homeschooling, so warnen Wissenschaftler, könnte bestehende Bildungsungleichheiten weiter verstärken, da die Eltern nun die Zeit für die Unterstützung der Kinder aufbringen müssen.
  • 10. Umfragen haben zudem ergeben, dass das Homeschooling mehrheitlich von den Müttern übernommen wird. Wie das DIW ermittelte, schaden die Schulschließungen insbesondere der Erwerbstätigkeit von Frauen.
  • 11. Doch auch Alleinerziehende sind von den Maßnahmen sehr schwer getroffen. Denn 66 Prozent von ihnen sind erwerbstätig und müssen nun Homeschooling und Arbeit miteinander verbinden. 

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